Gesundheit-Forschung & Tipps gefiltert durch einen interessierten Bürger in den Alpen

Empfehlungen COVID-19: persönlich, Symptome und Krankheit

Siehe vorherigen umfangreichen Beitrag zu COVID-19 und hier nun Fokus auf die Risikovermeidung, Krankheitssymptome und mögliche Empfehlungen. Trotz Versuch nur wissenschaftliche Primärquellen, bzw. Expertenaussagen zu verwenden, bleibt vieles vage und die Studien haben derzeit oft weder peer-review noch Bestätigung durch unabhängige weitere Studien. Also sind Hinweise als solche und mit Vorsicht zu behandeln und nicht als Fakt.

Prävention

Ein ausreichend hoher Vitamin-D Spiegel könnte entscheidend im milderen Verlauf von COVID-19 sein. Sonnenbaden, Fisch/Ei-Konsum und D3 Präparate sind diesbezüglich in den Wintermonaten und vor allem von Februar bis April empfohlen (siehe vorh.).

Infektiösität Aerosol und Oberflächen

Die meisten Experteneinschätzungen berufen sich auf Studien und Erfahrungen mit SARS-CoV-1 (SC1, 2003) oder anderen Viren. Eine am 17. März veröffentlichte Studie untersuchte die Halbwertszeiten von infektiöser Virus-RNA bei konstanter Zimmertemperatur als Aerosol (mehrere Stunden) und auf verschiedenen Oberflächen (einige Tage). Faktoren wie die nötige Dosis zur Infektion und die Präsenz und Halbwertszeiten im Sputum und Nasenschleim oder dem Stuhl konnten noch nicht als Studie publiziert werden. Teils hohe Infektionsraten per Aerosol und Stuhl werden durch die hohe Anzahl an erkranktem Krankenhauspersonal angenommen (ähnlich wie bei SC1 geschehen). Eine weitere Studie vom März gibt Hinweise dass Temperaturen unter Zimmertemperatur die Halbwertzeiten deutlich verlängern (bis zu 9 Tage) und Temperaturen über 30° C die Halbwertszeiten verkürzen. Putz-Alkohol (62–71% Ethanol) und 0.1% sodium hypochlorite soll innerhalb einer Minute die Infektiösität der Viren zerstören. Für Wäsche gibt es scheinbar keine belastbare Daten, aber bereits 30° C sollen ausreichen. Zur Wirkung direkter Sonneneinstrahlung und künstlicher UV-Strahlung scheint es bisher keine eindeutigen Aussagen zu geben. Tröpfchen in der ersten Woche mit Symptomen scheinen am stärksten ansteckend zu sein (1. April) und laut dieser Studie sind Blut, Stuhl oder Urin nicht virös.

Übertragungsvermeidung
Neben dem Kontakt mit Infizierten (Aerosol, Schutzmaske! und Schutzhandschuhe! wichtig) ist vor allem Kontakt mit öffentlich belasteten Oberflächen wie Türgriffen, Einkaufswägen, Automaten, Müllkübel, Post, usw. ein derzeitig vermuteter Risikofaktor. Es ist empfohlen diese nur mit Wegwerfhandschuhen anzugreifen und eine Abdeckung der Atemwege/Augen kann versehentlichen Händekontakt während dieser Zeit verhindern. Anschließend das empfohlene Händewaschen praktizieren.

Symptome Infektion/Ausbruch

Ein Interview des Virologen Francesco Broccolo vom 14. März scheint aussagekräftig: eine bemerkbare Erkrankung an COVID-19 bringt immer Fieber (37.2 – 39°C).

Empfehlungen vermuteteter Infektion/Hausisolation

Ein Oximeter (ital. Ossimetro/Saturimetro, engl. Oximetry) kann die Sauerstoffsaturation im Blut messen und Hinweise geben, ob die Lungenfunktion wegen Infektion nachlässt und wurde auch in Italien empfohlen (20. März). Wichtig wäre die Möglichkeit der laufenden Monitorierung (z.B. über die Nacht) mit Alarmfunktion (z.B. Bluetooth). Leider: zuverlässige Geräte mit langer Autonomie und Monitoring-Apps sind eher teuer, derzeit sind diese in Apotheken und wahrscheinlich auch im Onlinehandel schwer oder gar nicht erhältlich. Billige Produkte sind wohl eher ein Risiko oder im besten Falle unnütz. SmartPhone-Apps sind eher Privacy-Wanzen als ernst zu nehmen. andere Modelle eben kaum erhältlich (GIMA).

Generelle Linderung bei Bronchitis/Husten: Inhalation mit Kamille, Kochsalzlösung oder entzündungshemmenden und schleimlösenden Mitteln aus der Apotheke. „Außerdem sollte man viel Flüssigkeit zu sich nehmen, am besten Wasser oder Tee, um den Schleim zu verflüssigen.“ Beeinträchtigt heftiger Husten den nächtlichen Schlaf, dann können Hausmittel wie Honig, Zwiebelsud oder salzige Suppen sowie Hustenblocker vorübergehend Erholung bringen, ergänzt Holstein. „Man sollte den Husten jedoch auf keinen Fall komplett unterbinden. Der Schleim muss ja raus aus dem Körper.“

Einflussfaktoren nach Ausbruch

Risiko Bluthochdruck bzw. Verwendung diesbezüglicher Medikamente

Die mögliche hohe Prozentzahl von Todesfällen mit Bluthochdruck, könnte einen Zusammenhang der meist verabreichten ACE-Hemmern mit dem COVID-19 Krankheitsverlauf darstellen. Dies ist eine Vermutung des Biostatistikers M. Falk. auch aufgrund von Aussagen von Anthony Fauci (director NIAID USA).

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