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Eisenzusätze im Verdacht Darmkrebs auszulösen

Eine neue Studie zeigt, dass zwei Eisenverbindungen, die in Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensmittelzusätzen verwendet werden, das Risiko von Darmkrebs erhöhen – selbst wenn sie in geringen Mengen verzehrt werden.

Die Wissenschaftler haben ältere Studien an Mäusen zum Anlass genommen diese an menschlichen Zellen durchzuführen und bestätigt, dass Eisencitrat und Eisen-EDTA die Bildung von Amphiregulin erhöhen, einem bekannten Krebsmarker, der mit Langzeitkrebs mit schlechter Prognose assoziiert wird.

Eisencitrat, auch als Auryxia vermarktet, ist ein weit verbreitetes Eisenpräparat zur Behandlung von Anämie bei Menschen mit chronischer Nierenerkrankung. Eisen-EDTA wird je nach Land Getreide, Mehl, Saucen oder Pulvergetränken zugesetzt.

Eisenpräparate werden unter anderem von Schwangeren, bei Blutverlusten und Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen medizinisch eingesetzt. Die Forscher warnen, dass diese Personengruppen ein höheres Risiko haben könnten, schädliche Mengen der krebserregenden Chemikalien zu konsumieren.

Die Autoren müssen leider auch einschränken, dass es für die Verbraucher schwierig sein könnte, zwischen Eisenpräparaten zu unterscheiden, da viele Produzenten nicht angeben, welche Art von Eisenpräparat vorhanden ist – selbst in Apotheken nicht.

Ein diesbezügliches Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker ist für langfristige Konsumenten von Eisenpräparaten empfehlenswert.

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